Es war wohl die Neuerung der aktuellen MacBook Pro-Serie: die neue Schnittstelle, die auf den Namen “Thunderbolt” hört. Der Name klingt gewaltig, aber selbst ein paar Monate nach dem Release war die Euphorie noch nicht so immens groß. Ganz klar, warum nicht! Bis dato gab es nichts, was man daran betreiben konnte. Und “mal so eben” einen neuen Standard etablieren, ist auch nicht so einfach.

Doch wie es scheint, gibt es die ersten Hersteller, die auf den Zug aufspringen, um diese neue Schnittstelle zu nutzen. Wie 9to5mac berichtet, hat sich der Festplattenhersteller Matrox anscheinend auf die Fahnen geschrieben, der erste Hersteller zu sein, der Peripherie für diesen 10Gbit-Anschluss anbieten möchte. Sieben Produkte sollen es zunächst werden.

Doch es geht noch weiter: ebenfalls HDD-Hersteller, möchte Sonnet sich auf diese Technologie ausrichten. Komplette RAID-Systeme mit SSD!!!! sind in Arbeit, was sicherlich nicht nur eine Neuigkeit am Thunderbolt-Himmel ist. Doch damit nicht genug!

Wie macnotes zu wissen scheint, wird es auch diverse Adapter aus dem Hause Sonnet geben. So wird man PCI-Express-Karten in einem externen Gehäuse verwenden können. Alles denkbare könnte dann genutzt werden: Videokarten, zusätzliche Ethernet-Adapter und dergleichen. Man darf also gespannt sein, was noch folgen wird.

Besonders im Videobereich scheint man nur darauf zu warten, dass Thunderbolt weiter auf dem Vormarsch ist. Und entsprechend reagiert auch Apple. Morgen wird es aller Wahrscheinlichkeit nach ein neues Release von FinalCut geben (macstories.com). Auch diese Software wird sich an der neuen Peripherie-Strategie “Thunderbolt” ausrichten und den Weg ebenen, externe Videocontroller und – hardware zu supporten. Es ist außerdem anzunehmen, dass alle weiteren Computer aus Cupertino zukünftig Thunderbolt mitliefern werden.