Jawbone UP

Jawbone UP

Seit nunmehr einem Monat trage ich mein Jawbone UP jeden Tag und jede Nacht – somit werden meine Bewegungen und auch mein Schafverhalten gespeichert und später mit dem iPhone synchronisiert. Das UP wirkt auf den ersten Blick zwar wie ein steifes und unbequemes Stück Gummi überzeugt aber im Laufe der Zeit mehr und mehr. Anfang störend und mittlerweile kaum noch wahrgenommen – So erging es mir in der letzten Zeit zumindest.

Leider bleibt man mit den beiden überlappenden Enden des UPs regelmäßig an T-Shirt oder Jacke hängen. Optisch zwar ein wirklicher Hingucker, im Praxistest aber leider ein kleiner Makel.

Zur allgemeinen Verarbeitung lässt sich eigentlich nur sagen: Da kann man nicht meckern!
Der Klinken-Stecker wird sehr gut durch die fest verschlossene Klappe bedeckt und auch der einzige Knopf am UP wirkt solide und äußerst gut verarbeitet. Wie vom Hersteller beschrieben lässt birgt auch das Duschen keine Problem; vom Schwimmen jedoch wird abgeraten, da das UP nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend ist.

Wie bereits erwähnt hat das UP nur einen Knopf über welchen sich alle Funktionen erreichen lassen. Naja, jedenfalls die, für welche die iOS App nicht benötigt wird. Mit einem einfachen Knopfdruck lässt sich zwischen Tag- und Nacht-Modus wechseln. Welcher Modus gerade aktiv ist (Tag/Nacht) lässt sich am kleinen leuchtenden Symbol direkt über den Knopf erkennen.

Einmal kurz und einmal lang hinterher aktivieren den Trainingsmodus – Das UP markiert diesen Zeitraum als spezielles Ereignis, welches sich später in der App betiteln lässt.

Zum Synchronisieren muss das UP ans iPhone angeschlossenen werden. Durch den Verzicht auf Bluetooth gewinnt das UP an Batterielaufzeit, welche sich um Laufe des Tests bei ca. 8 Tagen eingependelt hat.

In der App selbst lassen sich Teams bilden, mit denen man die gelaufenen Schritte oder Schlaf teilen kann. Wie es einem nach der Aktivität, dem Tag oder der Nacht ging lässt sich mit Hilfe von Smileys signalisieren.  Über die App kann außerdem eine Art Essenstagebuch geführt werden. Man kann entweder aus der Datenbank wählen, den Barcode eiscannen oder das Ganze per Hand eingeben. Etwas nervig aber wer es machen will, hat dazu die Möglichkeit.

Für viele weitere Funktionen bietet Jawbone allerdings auch Schnittstellen zu anderen Apps. So kann man die Daten aus der Jawbone-App mit RunKeeper, MyFitnessPal usw. synchronisieren. Außerdem lässt sich das UP mit dem Automatisierungsdienst IFTTT verbinden.

Eine von mir sehr oft verwendete Funktion ist der Intelligente Alarm. Ihr stellt eine Zeit und einen Zeitraum ein und das UP versucht innerhalb dieses Zeitraums den optimalen Zeitpunkt zum Aufwachen zu finden.

Das klappt meiner Meinung ganz gut und funktioniert hervorragend. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass eine kleine Vibration am Handgelenk reichen würde um mich zu wecken.

Ebenso gut wie beim Intelligenten Alarm funktioniert die Nickerchenfunktion. Ideal für den Power-Nap – Maximal zwei Stunden schlafen und dann geweckt werden. Das Up erkennt auch hier wieder die optimale Weckzeit und weckt euch mit einer sanften Vibration. Natürlich kann auch hier eine maximale Schlafdauer von beispielsweise einer Stunde eingestellt werden.

Fazit

Das Jawbone UP ist für mich schon etwas mehr als ein schönes Spielzeug. Sehr gut verarbeitet und ein absoluter Hingucker – Das schöne Design hat mich von Anfang an überzeugt. Trotz Dingen wie fehlendem Bluetooth Sync ist das UP definitiv sein Geld wert. Wünschenswert für die nächste Generation wäre dennoch ein GPS-Tracker. Ich bin absolut zufrieden!

Das UP gibt es in acht verschiedenen Farben und drei verschiedenen Größen für jeweils knappe 130€ sowohl bei Amazon, als auch direkt im Jawbone Shop.