iTunes Monopol bringt Steve Jobs vor Gericht

iTunes Monopol bringt Steve Jobs vor Gericht

Den letzten öffentlichen Auftritt hatte Steve Jobs als er das iPad 2 vorstellte. Nun wurde bekannt das es wohl nicht mehr lange bis zu seinem nächsten öffentlichen Auftritt dauern wird. Allerdings wird dieser dieses mal nicht im  Moscone Center in San Francisco stattfinden, sondern vor Gericht!

Dort muss er sich zu ungemütlichen Fragen bezüglich des Vorwurfs einer Monopolstellung äußern. Laut Bloomberg wurde Jobs von einem Richter in Kalifornien vorgeladen um Fragen zu den Monopolvorwürfen im Zusammenhang mit dem iTunes Store zu beantworten. Die Dauer der Befragung ist auf 2 Stunden festgelegt und das Thema ausschließlich auf die Vorwürfe des RealNetworks Online Store Harmony bezogen. Als Begründung für die persönliche Vorladung von Steve Jobs, nennt das Gericht seine einzigartige Kenntnisse zu dem verhandelten Problem.

Der Streit mit RealNetworks hält nun schon seit 2004 an. Damals verhinderte Apple mit einem Software-Update, das Musik aus dem RealNetworks Online Store Harmony auf dem iPod abgespielt werden konnten. Auch im umgekehrten Fall sorgte Apples DRM-System dafür, das im iTunes Store erworbene Songs nicht auf anderen MP3 Playern abgespielt werden konnten. Dieser Zustand war für RealNetworks Grund genug, eine Monopol-Klage gegen Apple einzureichen.