iSpy Tank – Spionagepanzer mit dem iPhone kontrollieren

Und wieder gibt es eine lustige Produkt-Neuheit aus dem Hause iHelicopters.net. Nach mehreren Hubschraubern und ferngesteuerten Insekten bringt das Unternehmen jetzt den iSpy Tank auf den Markt, ein Spionageroboter für 99 Dollar, der mit einem mobilen Apple-Gerät wie iPhone oder  iPad benutzt werden kann.

Mit einer bestehenden Wi-Fi-Verbindung kann man den kleinen Roboter nicht nur steuern, man kann auch ein Live-Bild der Umgebung des kleinen, weißen Panzers bewundern. Natürlich lassen sich auch Fotos und Video-Aufnahmen machen. Das Fahrzeug misst 24.0 x 19.0 x 12.0 cm und  benötigt sechs AAA-Batterien.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten  kann beim iSpy Tank auch die Kamera selbst bewegt werden, der Winkel lässt sich verändern, wie man in diesem kurzen Promo-Video schön sehen kann. Das Teil sieht insgesamt sehr futuristisch aus und lässt sich wegen der Panzerketten aus Gummi auch sehr präzise über Hindernisse steuern.

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Im Video des Herstellers sieht man das wendige Gerät durch die Wohnung fahren und man scheint es auch nicht zu hören. Normalerweise läuft die Steuerung über eine App, die sich über das bestehende W-LAN  mit dem kleinen Panzer verbindet. Ein User auf YouTube kommentiert treffend, dass man das Gerät via VPN auch von außerhalb steuern kann. Eine ungleich spannendere Möglichkeit der Überwachung. Hat man kein W-LAN zur Verfügung, kann der iSpy Tank auch selbst eins bereitstellen, in das man sich via iPhone problemlos einloggen kann.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, ob man seine Frau bzw. seinen Mann oder seine Kinder überwachen will, hier sind dem Benutzer abgesehen von den Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre praktisch keine Grenzen gesetzt. Denkbar ist auch, das Gerät zum Schummeln beim Poker einzusetzen. Platziert man den Roboter versteckt hinter einem Gegenspieler, kann man möglicherweise dessen Karten via iPhone sehen. Beim Poker definitiv ein Vorteil, natürlich braucht man dann einen Grund, bei der Pokerrunde ständig auf sein Handy schauen zu müssen.

Das Thema Bots und Drohnen wird ständig aktueller. Wer beim Spielen von „Call of Duty – Black Ops 2“ noch dachte, die Hubschrauberdrohnen mit den kleinen MGs seien Zukunftsmusik, wird durch diverse YouTube-Videos, in denen erschreckend weit fortgeschrittene Prototypen im Test zu sehen sind, eines Besseren belehrt. Auch die Drohneneinsätze der USA im Krieg gegen den Terrorismus haben mittlerweile besorgniserregende Dimensionen angenommen.

Dagegen ist der iSpy-Spionagepanzer natürlich nur eine Spielerei. Aber eine sehr unterhaltsame.