Fitbit Flex

Fitbit Flex

Vor einigen Wochen bin ich vom Jawbone UP auf das Fitbit Flex umgestiegen und meine Erfahrungen mit dem neuen Aktivität- und Schlaftracker möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Bereits beim öffnen der äußerst ansprechenden Verpackung merkt man die Liebe zum Detail. Neben dem eigentlich Tracker sind zwei Armbänder in verschiedenen Größen, sowie ein Bluetooth-Dongle (zur drahtlosen Synchronisation mit dem Mac oder PC) und ein entsprechendes USB-Ladekabel mit dabei.

Hat man den Tracker nun einmal vollständig geladen, so wird dieser einfach in das am besten passende Armband gesteckt und schon kann es losgehen. Ein beiliegender Zettel verweist uns auf www.fitbit.com/start. Hier muss nun ein entsprechender Account mit Alter, Gewicht, Geschlecht, etc. angelegt werden. Ist das passiert, so können wir via iPhone- oder Mac-App unsere erste Synchronisation durchführen.

Wie bereits erwähnt kann man den eigentlichen Tracker, welcher alle Daten aufzeichnet aus dem Armband nehmen und wahlweise natürlich in ein anderes stecken. Hier gibt es eine kleine Auswahl verschiedener Farben, welche separat erhältlich sind. Oder ihr greift gleich beim Kauf zu einer der farbenfrohen Varianten.

Die gesammelten Daten werden sowohl in der Web-App, als auch auf dem iPhone sehr schön sortiert und gut strukturiert dargestellt. Man kann sich schnell einen Überblick über die Ergebnisse des aktuellen oder der vergangenen Tage machen. Natürlich lassen sich auch Freunde mit einem Flex oder einem anderen Gerät von Fitbit hinzufügen. Mit jenen kann man dann seine gesammelten Schritte miteinander vergleichen und so den Wettbewerb etwas ankurbeln.

„Lass dich von deiner Familie und Freunden bei der Umsetzung deiner Ziele unterstützen, indem du ihnen deine Statistiken zeigst, mit ihnen zusammen an Fitnesswettbewerben teilnimmst, ihnen direkt Nachrichten schreibst und mit ihnen um den besten Platz auf der Rangliste kämpfst.“

Auf ein richtiges Display wurde beim Flex bewusst verzichtet. Fünf kleine LEDs zeigen euch den aktuellen Status eurer zurückgelegten Schritte. Haben wir beispielsweise 10.000 Schritte als Tagesziel festgelegt, so entspricht eine durchgehend leuchtende LED 2.000 Schritten. Das Ganze ist somit zwar nicht sonderlich genau, aber absolut ausreichend. Zwei mal nacheinander auf das Flex geklopft und schon leuchten die LEDs munter vor sich hin.

Wollen wir in den Schlafmodus wechseln und somit unseren Schlaf aufzeichnen, so muss einfach nur zwei bis drei Sekunden durchgängig auf das Flex geklopft werden. Ein kurzes Vibrieren und ein kurzes anderes Lichtmuste zeigen euch, dass der Schlafmodus nun aktiv ist. Bevor wir uns allerdings dem Schlafen widmen können, sollten wir natürlich noch schnell mit Hilfe der Bluetooth-Synchronisation unseren Wecker stellen. So können wir am nächsten Tag von einer „sanften“ Vibration geweckt werden. Wer denkt: „Ach, da werde ich sicherlich nicht von wach!“ – Der irrt sich ganz gewiss. Der Vibrationsalarm ist stärker als man glauben mag.

Neben dem Aufzeichnen der Schritte, der verbrannten Kalorien, des Schlafes und der zurückgelegten Distanz lassen sich auch die zu sich genommenen Lebensmittel und Flüssigkeiten verwalten. Alles kann in die App eingetragen werden um so stets den optimalen Überblick zu haben.

„ZEICHNE LEBENSMITTEL AUF: Unsere Datenbank mit über 350.000 ausführlichen Lebensmitteleinträgen macht das Kalorienzählen zum Kinderspiel. Oder nutze für eigene Einträge den Barcodescanner zur schnellen Kalorienschätzung.“

 

Fazit

Im Gegensatz zum UP liegt das Flex durch einen Knickverschluss bedeutend besser am Arm und ist bis zu einer Tiefe von bis zu 10 Metern wasserdicht. Auch das geringere Gewicht ist ein Aspekt, der beim Tragekomfort eine sehr große Rolle spielt.
Beide Apps im direkten Vergleich haben grundlegend zwar annähernd die gleichen Funktionen, aber in der Fitbit-App wird alles etwas übersichtlicher und auch schöner dargestellt. Für mich ist auch der kleine „Bildschirm“ eine super Sache. Zwar wird der aktuelle Status nur mit Hilfe der fünf LEDs angezeigt, aber um sich einen kleinen Überblick über die aktuell gegangenen Schritte zu verschaffen, reicht jenes Feature definitiv und bringt mich des öfteren Abends dazu, noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Im Test hielt der Akku durchschnittlich 5-6 Tage.

Fitbit
Fitbit
Entwickler: Fitbit, Inc.
Preis: Kostenlos

Ein Kommentar

  • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich bin auch umgestiegen, gleich wie Du und kann im Große und Ganzen Deine Erfahrungen bestätigen.
    LG Wolfgang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.