Fitbit Charge & Charge HR

Fitbit Charge & Charge HR

Im letzten Jahr haben wir einen ausführlichen Bericht über das Fitbit Flex verfasst. Dieses Jahr schickt Fitbit gleich drei Nachfolgemodelle auf den Markt, das Charge, das Charge HR und das Surge. Heute stellen wir euch das Charge HR vor und zeigen euch die grundlegenden Unterschiede zum Charge.

Ein kleiner Überblick

Beide Armbänder bestehen aus einem flexiblen und haltbaren Elastomer. Also aus einem ähnlichen Material, wie wir es von vielen Sportuhren kennen. Das Charge HR verfügt über eine klassische Dornschließe, welche einen sicheren Halt am Arm gewährleistet. Das Charge hingegen setzt auf den selben Clip-Verschluss, wie schon das Flex zuvor. Beide Verschlüsse sind aus chirurgischem Edelstahl und beugen somit eventuellen allergischen Reaktionen vor.

Beide Geräte zeichnen, wie auch schon die Vorgänger, die gegangenen Schritte und die damit in Verbindung stehende zurückgelegte Strecke auf. Des weiteren können bewältigte Stockwerke und auch der Kalorienverbrauch abgefragt werden. Diese Informationen lassen über das Display des jeweiligen Gerätes abfragen oder direkt in der iPhone oder Web-App abrufen. Die integrierte Schlafanalyse wurde überarbeitet und funktioniert nun komplett automatisch. Im Gegensatz zum Flex muss also nicht manuell eingegeben werden, ab welchem Zeitpunkt man schläft. Natürlich gibt es auch den bewährten Vibrationsalarm, welcher individuell in der App angepasst werden kann – Meiner Meinung nach eines der besten Features.

Durch die verschiedenen Kategorien klickt ihr euch mit dem einzigen Knopf, den sowohl Charge, als auch Charge HR haben. Haltet ihr den Knopf gedrückt, so wird die Stoppuhr gestartet und ihr könnt somit bestimmte Ereignisse protokollieren.

Trotz Knopf wurde auf das Klopfen, welches wir vom Flex kennen, nicht verzichtet. Zwei Mal schnell auf den Bildschirm geklopft und ihr bekommt beispielsweise die Uhr, oder die zurückgelegten Schritte angezeigt. Sehr nützlich, wenn man sich nicht immer durch alle Kategorien klicken mag.

Leider sind weder Charge noch Charge HR wasserdicht, sondern nur wasserabweisend. Duschen gehen ist somit kein Problem, aber bei einem Besuch im Schwimmbad sollten beide Geräte nicht getragen werden.

In der App lassen sich einige spezielle Einstellungen vornehmen wie z.B. die Uhranzeige oder die angezeigten Kategorien. Auch die Möglichkeit sich eingehende Anrufe auf dem Display anzeigen zu lassen, lässt sich hier aktivieren bzw. deaktivieren (Für diese Option muss das iPhone dauerhaft mit eurem Band verbunden sein). Das Ganze wird dann einfach viel Bluetooth synchronisiert und die Änderungen an eurem Charge oder Charge HR sind umgehend wirksam.

Fitbit Charge HR – Der zusätzliche PulsmesserFitbit Charge HR - Sensor

Das Charge HR misst zusätzlich die Herzfrequenz. Zwei grüne LEDs messen in Verbindung mit einem optischen Sensor permanent euren Puls und geben euch Rückschlüsse wie sich eure Herzfrequenz beim Training verhält und ob ihr euch in den optimalen Bereichen für die Fettverbrennung befindet. Natürlich lässt sich mit Hilfe der Herzfrequenz auch die Messung des Kalorienverbrauchs genauer berechnen, als beim Charge.

Die Web-App

Die Web-App von Fitbit fungiert neben der iPhone-App als Anlaufstelle zur Sichtung eurer gesammelten Daten. Eure individuell anpassbares Dashboard gibt euch einen großartigen Überblick. Neben den spezifischen Daten zum aktuellen Tag, lassen sich natürlich auch Analysen der einzelnen Wochen, Monate oder Jahre abrufen. Haben mehrere Freunde oder Verwandte ein Fitbit Produkt, so können auch kleine Wettkämpfe ausgetragen  oder die Rangfolge der aktuellen Woche abgefragt werden.

Das Charge HR gibt es aktuell ausschließlich in Schwarz. Die Farben Blau, Pflaume und Orangerot sollen aber in nicht all zu ferner Zukunft folgen.

Das Charge gibt es bereits in den vier Farben: Schwarz, Blau, Schiefergrau und Burgunderrot.

Fazit

Mit 149,95 € liegt das Fitbit Charge HR in einem angemessenen preislichen Rahmen.
Im Gegensatz zum 20,00 € günstigeren Charge bietet das Charge HR die Möglichkeit der dauerhaften Herzfrequenzmessung, ein leicht abgewandeltes Muster des Armbandes und die von Uhren bekannte Dornschließe. Letztere sorgt für einen sicheren Halt am Handgelenk. Der kleine Bildschirm des Charge HR bietet euch einen guten Überblick über alle relevanten Informationen.

Ich trage das Charge HR nun seit der Veröffentlichung in Deutschland und bereue den Wechsel vom Flex nicht im Geringsten, bin vollsten zufrieden und kann es nur weiterempfehlen. Mein Vater hingegen ist begeistert von seinem Charge und schätzt die etwas bessere Akkulaufzeit.

Wer keinen Wert auf Herzfrequenzmessung legt, der kann also guten Gewissens zum Charge greifen.

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