CloudApp – Share. Files. Fast

Heute stelle ich euch eine erst kürzlich aus dem Betaphase geschlüpfte Applikation für den Mac vor.
Und zwar handelt es sich um die werbefinanzierte „CloudApp“, welche es auch ganz einfach ermöglicht Bilder, Videos, Musik usw. schnell mit anderen zu teilen.
Nach der Installation integriert sich CloudApp in eure Menubar und wartet nur darauf, von euch mit URL und allen möglichen Dateien gefüttert zu werden. URLs werden dann verkürzt. Dateien werden hochgeladen und (auf Wunsch einstellbar – sollte aber aktiviert sein) mit einer individuellen Kurz-URL in eure Zwischenablage kopiert (bspw. http://cl.ly/9wB).

Das Ganze sieht in eurer Menubar dann so aus und euch stehen folgende Möglichkeiten zur Option.

– Ihr könnt mit einem Klick direkt zum Web Interface gelangen.
– Ihr könnt eure letzten hochgeladenen Dateien sehen und diese direkt löschen.
– Des weiteren seht ihr neben den Uploads, wie oft welche Datei angesehen wurde.
– Und, ihr habt die Option, die von euch gemachten Screenshots direkt hochzuladen.

    Eure gesamten Uploads könnt ihr im Web Interface einsehen und auch nach verschiedenen Kriterien sortieren. Ihr könnt euch beispielsweise nur verkürzte URLs oder nur Bilder anzeigen lassen, welche irgendwann einmal von euch hochgeladen wurden. Auch steht euch hier die Möglichkeit zur Verfügung die Dateien direkt zu löschen und einzusehen, wie oft diese angesehen wurden.

    Das besondere an CloudApp im Gegensatz zu ähnlichen Applikationen wie beispielsweise Droplr (auf rosenblut.org erfahrt ihr mehr darüber) ist die Tatsache, dass diese stark erweiterbar ist und zwar durch die so genannten, zur Wolke passenden, Regentropfen (Raindrops). Einige dieser kleinen Helfer sind bereits von Haus aus mit installiert, wie z.B. ein Tröpfchen, welches es euch ermöglicht, die selektierten Songs in iTunes direkt per Hotkey hochzuladen.

    Mein Fazit zu CloudApp:
    Zwar habe ich diese Applikation erst seit kurzem auf meinem Mac, aber schon jetzt hat sie Droplr abgelöst. Zwar gefällt mir das Web Interface von Droplr noch immer bedeutend besser, allerdings fährt man mit CloudApp sehr viel bequemer. Die noch fehlende Twitter Integration (über welche Droplr hingegen verfügt) stört zwar noch ein wenig, ist aber für mich kein Grund eine andere Applikation zu benutzen.
    Jeder, der viele Dateien hochläd oder auch gerne schnell und einfach Bilder oder sonstige Dateien mit anderen Leuten teilt hat mit CloudApp den richtigen Partner gefunden.
    Falls ihr noch etwas mehr erfahren und vllt. auch den direkten Vergleich zu Droplr sehen wollt, schaut euch doch auf YouTube mein kleines Vergleichsvideo an.
    Hier könnt ihr euch registrieren und dann auch CloudApp herunterladen.

    Ich hoffe dieser kleine Bericht hat euch gefallen und über ein Feedback freue ich mich natürlich immer.

    Christian