Apple Store mit Neuen Produkten wieder online

Nach der kurzen Auszeit des Apple Stores, ist er ab sofort mit einigen neuen Produkten wieder online. Neben geringen Änderungen beim iMac, wurde auch der Profirechner Mac Pro mit bis zu 12 Prozessorkernen aktuallisiert. Ebenso neu unter den Apple Produkten: Das bisher schon sehnsüchtig erwartete  „Magic Trackpad“, sowie ein 27“ LED Cinema Displays und ein Apple Batterieladegerät.

Als Ergänzung zwischen den 24″ und dem 30″ Cinema-Displays, gibt es nun eine 27″ Variante. Der neue Bildschirm bietet eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln und zudem eine iSight-Kamera, ein Mikrofon und eigene Lautsprecher.

Auch dieses Apple-Display hat eine eigene Stromversorgung, über einen eignen MagSafe-Anschluss kann jedes MacBook angeschlossen werden und somit werden unnötig viele Kabel vermieden. Die eignen drei USB 2.0 Schnittstellen liefern eigenen Strom.

Designtechnisch hat sich Apple an den aktuellen iMacs sowie dem  24″ Gerät orientiert. Das flexible Gelenk am Alu-Fuß sowie der Blickwinkel von 178 Grad ermöglichen einen recht variablen Sichtbereich. Des weiteren ist ein Mini-DisplayPort vorhanden.

Laut eignen Angaben seitens Apple wurde der Monitor unter strengen Beachtung verschiedener Umweltschutz-Vorgaben hergestellt. So wurde z.B. auf bromhaltige Flammschutzmittel sowie PVC verzichtet. Für diese Beachtung erhält das Gerät den Energy Star 5.0 sowie den EPEAT-Gold-Status. Erhältlich ist das Gerät ab September diesen Jahres bei Apple und seinen Vertriebspartnern für etwa 999 $, die Preise für Deutschland etc. stehen bisher noch nicht fest.

Die ebenso überarbeiteten Mac-Pro-Modelle sind jetzt mit wahlweise einem oder zwei Intel-Xeon-Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und Taktraten zwischen 2,4 GHz und 3,33 GHz  ausgerüstet und werden außerdem mit neuen Grafikkarten ATI HD 5700 mit 1 GB Grafikspeicher bestückt.

Das kleinere Modell ist wie bisher mit 3 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, das größere Modell jedoch mit 6 GB in der Grundaustattung. Maximal kann man den kleinen Mac Pro mit 16 GB, den großen mit 32 GB PC3-8500 DDR3 ECC SRAM ausstatten, die über einen 1066 MHz schnellen Systembus angesprochen werden.

Details:

Mac Pro Quad-Core
Prozessor: 1 x 2,8 GHz Quad-Core Intel Xeon W3530
Cache: 8 MB Level 3
Systembus: 1066 MHz
Arbeitsspeicher: 3 GB DDR3 ECC SDRAM
Arbeitsspeicher max.: 16 GB
Festplatte: 1 TB (7200 U/min)
Optisches Laufwerk: 18x SuperDrive
Grafik: ATI Radeon 5770 (1 GB GDDR5)
Steckplätze: 4 x PCI Express 2.0
Anschlüsse: 5 x USB 2.0, 4 x FireWire 800
Grafik-/Audio-Anschlüsse: 2 x Mini DisplayPort, 1 x Dual-Link-DVI
Preis: 2399 Euro

Mac Pro 8-Core
Prozessor: 2 x 2,4 GHz Quad-Core Intel Xeon E5620
Cache: je 12 MB Level 3
Systembus: 1066 MHz
Arbeitsspeicher: 6 GB DDR3 ECC SDRAM
Arbeitsspeicher max.: 32 GB
Festplatte: 1 TB (7200 U/min)
Optisches Laufwerk: 18x SuperDrive
Grafik: ATI Radeon 5770 (1 GB GDDR5)
Steckplätze: 4 x PCI Express 2.0
Anschlüsse: 5 x USB 2.0, 4 x FireWire 800
Grafik-/Audio-Anschlüsse: 2 x Mini DisplayPort, 1 x Dual-Link-DVI
Preis: 3399 Euro

Durch ein neues Eingabegerät sollen iMac, Mac Pro und Mac mini den selben intuitiven und platzsparenden Bedienkomfort bekommen wie das große Trackpad der MacBooks.

Rein Optisch passt das „Magic Trackpad“ ideal zum Wireless Keyboard. Wie auch bei den MacBooks ist die ganze Oberfläche eine Maustaste mit Klickfunktion. Angeblich wird eine Reichweite von bis zu 10 Meter erreicht.

Der Strom zieht das Trackpad durch zwei AA-Batterien welche mitgeliefert werden. Das Magic Trackpad kostet 69 Euro und ist in 24 Stunden versandfertig.

Nun rechnen konnten wir mit der nächste Neuerung wirklich nicht, Apple stellt ein selbst entwickeltes Akku-Ladegerät vor. Das Gerät kann zwei NiMH-Akkus der Größe AA zeitgleich aufladen, sechs Akkus liegen dem Gerät bereits bei, somit können alle Devices zukünftig mit Akkustrom versorgt werden.

Das Ladegerät im Apple-Design soll in 5-7 Geschäftstagen versandfertig sein und 29 Euro kosten.

Selbstverständlich wurde auch die Aktualisierung der iMac’s nicht vergessen. So verabschiedet sich Apple zukünftig vom Core-2-Duo-Chip. Äußerlich bleiben die iMac’s jedoch unverändert. Die vier Varianten kommen mit Intel i3, i5 und auf Wunsch mit  i7. Im Einsteigermodell befindet sich die ATI Radeon HD 4670 mit 256 MB GDDR3 SDRAM. Im größere 21,5″ und 27″ iMac kommt die ATI Radeon HD 5670 Grafikkarte mit 512 MB GDDR3. Im Topmodell ist nun die ATI Radeon HD 5750  mit 1 GB GDDR5 für die Grafik verantwortlich. Als Build-to-Order-Option sind für den 27-Zoll iMac 2,8 GHz Quad-Core i5 iMac ein mit 2,93 GHz getakteter Quad-Core Intel Core i7 Prozessor erhältlich. Außerdem ist auf Wunsch eine 2 Terrabyte-Festplatte, ein 256 Gigabyte Solid State Laufwerk (SSD) oder bis zu 16 Gigabyte RAM eingebaut.

Details:

Mac 21,5-Zoll, 3,06 GHz Core i3 – 1.199 Euro
• 4 GB RAM
• ATI Radeon HD 4670 Grafikkarte mit 256 MB VRAM
• 500 GB Festplatte
iMac 21,5-Zoll, 3,2 GHz Core i3 – 1.499 Euro
• 4 GB RAM
• ATI Radeon HD 5670 Grafikkarte mit 512 MB VRAM
• 1 TB Festplatte
iMac 27-Zoll, 3,2 GHz Core i3 – 1.699 Euro
• 4 GB RAM
• ATI Radeon HD 5670 Grafikkarte mit 512 MB VRAM
• 1 TB Festplatte
iMac 27-Zoll, 2,8 GHz Core i5 Quad-Core – 1.999 Euro
• 4 GB RAM
• ATI Radeon HD 5750 Grafikkarte mit 1 GB VRAM
• 1 TB Festplatte

©rock-my-mac|Falco Jung